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INVISALIGN - Die Methode


Die Invisalign-Methode stellt eine kieferorthopädische Technik dar, durch die Zahnfehlstellungen mit Hilfe einer Reihe maßgefertigter, nahezu unsichtbarer und herausnehmbarer Schienen, so genannter Aligner, korrigiert werden.

Mit einem neuartigen Computerverfahren, dem Clincheck, lassen sich Behandlungsverlauf und das Behandlungsergebnis im voraus durch den Invisalign-Arzt visualisieren.

  

Mit dieser Technik kann eine nahezu unsichtbare Zahnkorrektur erfolgen. Anders als bei herkömmlichen Zahnspangen arbeitet die Invisalign-Technik mit einer Serie durchsichtiger Zahnschienen, so genannten Alignern. Die Aligner sind so transparent, dass sie beim Tragen nahezu unsichtbar sind. Mit Hilfe moderner 3-D-Computertechnologie ist jeder Aligner so konzipiert, dass er sich präzise den Zähnen anpasst und diese Tag für Tag, Millimeter für Millimeter in die durch den individuellen Behandlungsplan vorgesehene Richtung bewegt. Invisalign bietet zudem den Vorteil, dass die Schienen zum Essen und Putzen der Zähne einfach herausgenommen werden können.

Es wird empfohlen, die Invisalign-Schienen täglich ca. 22 Stunden zu tragen. Lediglich beim Essen und zur Zahnpflege sollten sie herausgenommen werden.

Da die Aligner die Zähne in exakt festgelegten Einzelschritten bewegen, müssen sie unbedingt in der vom Kieferorthopäden vorgeschriebenen Reihenfolge getragen werden. Üblicherweise wird jeder einzelne Aligner nach einer Behandlungszeit von etwa 14 Tagen durch einen neuen Aligner ersetzt.

Wenn sich ein Patient für eine Behandlung mit der Invisalign-Technik entscheidet, werden nach Abformung des oberen und unteren Zahnbogens individuelle Modelle hergestellt. Ein dreidimensionales Diagnostik- und Planungsprogramm ermöglicht die perfekte Vermessung der Zahnbögen, die Simulation des Behandlungsablaufes und des Ergebnisses. Computergestützt wird die Anzahl der erforderlichen Aligner berechnet, mit denen die Zahnstellung in kleinen Schritten (Millimeter-Bruchteile) korrigiert wird.

Für jeden Einzelschritt wird ein neues Modell des Kiefers exakt berechnet und dreidimensional hergestellt. Dazu wird ein computergesteuerter UV-Laser verwendet, welcher die Konturen der Ausgangsmodelle in einem flüssigen Polymerharz abbildet und diese schichtweise aushärtet. Die so entstehenden Kunststoffmodelle dienen der Herstellung der einzelnen Aligner.

Zur Anfertigung der Schienen werden dünne Tiefziehfolien verwendet. Je nach Umfang der Zahnbewegungen werden für die gesamte Behandlung bis zu 60 Schienen benötigt. Jeweils nach 2 Wochen wird der nächste Aligner eingesetzt.

Zwischenzeitlich haben Studien ergeben, dass die Aligner nicht nur zur kieferorthopädischen Behandlung von Erwachsenen geeignet sind, sondern auch bereits Teenager mit den nahezu unsichtbaren Schienen behandelt werden können. Vorraussetzung dafür ist lediglich, dass der Zahndurchbruch abgeschlossen sein muss. 

Ursprünglich beschränkte sich die Indikation für die Behandlung mit Invisalign-Schienen auf die Korrektur kleiner Lücken und geringer Zahnengstände. Erfahrene Kieferorthopäden korrigieren mittlerweile  jedoch mit Hilfe der Aligner auch deutlich ausgeprägte Zahnfehlstellungen. Die Invisalign-Technik kann zur Behandlung von Fehlstellungen bei den meisten Erwachsenena und Jugendlichen eingesetzt werden.

Patienten, die mit der Invisalign-Methode behandelt werden, sind in der Regel begeistert vom angenehmen Tragekomfort dieser modernen kieferorthopädischen Behandlungsapparatur. Sie schätzen neben dem hohen Tragekomfort, dass die Schienen nahezu unsichtbar sind und herausgenommen werden können. Weltweit wurden bisher über 285.000 erwachsene und jugendliche Patienten in Kliniken und kieferorthopädischen Fachpraxen mit der Invisalign-Technik erfolgreich behandelt.

Mehr als 30 klinische Artikel belegen zwischenzeitlich  Behandlungsergebnisse von hoher Qualität.

Dr. Michael Konik, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie. Invisalign-Platin-Status-Arzt.